From Finland to Mittweida

How did I end up here in Mittweida, a place I didn’t know existed?

When I first started my journalism studies in Turku University of Applied Sciences it was all clear to me. I wanted to spend one semester abroad as an exchange student in Germany. I found Hochschule Mittweida on the list of my school’s partner universities. I didn’t know anything except that they had a high quality media study program. So I decided to apply.

Now a couple of months have past here in Saxony. What have I learned about German lifestyle so far? And what are the differences between the life here and my Finnish hometown Turku?

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Raubschloss Ringethal

I study Media management, and my studies are mostly about film making and TV storytelling. I find the topic very interesting. The facilities are bigger and better than in Turku. They have a beautiful radio studio and great edit rooms to cut the videos. And of course the massive Mediaforum event that happened last week. It was absolutely amazing! It was nice to see my radio journalism teacher from Finland on the stage as well as the other interesting people from around the media world.

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Medienforum 2016

The lunch in the school cafeteria is a little different from what I’m used to. There are more choices to have, but the food is given you ready on a plate. In Finland we have a buffet table where we can have as much food and salad as we can eat. And the food here is maybe a little bit unhealthier. There’s french fries on the menu almost every day, with typical German schnitzel, leberkäse or bratwurst. Mahlzeit!

One of the biggest upsides of being in Germany is the beer, no question. Even the cheapest German brews taste good for my Finnish sense of taste. And it really is cheap for me. The other day I paid 8.50 euros for a 20-bottle-basket of beer including the pledges. In my high-tax-country the same amount of cheapest beer would be around 30 euros. Believe me or not!

Maybe the most common question I hear is: ”Is it cold in Finland?” I have to say that it has been the same that I’ve been used to in Finland. For the past few weeks it has been a typical Finnish autumn here: cold, rainy and dark. For a couple of times I have missed having a sauna.

What about Mittweida itself? It sure is a small town with only 15,000 inhabitants. In Turku we have a population of 180,000 and it’s a big city in scale of Finland. In Mittweida there are not that many options to go out to party, other than the small Studentenclub. But they have karaoke nights every now and then. Almost every Finnish pub, even some of the night clubs, have karaoke. So it feels just like home here!

And then there is the language. My level of German is not good enough yet to take care of all of the business with it. It makes me look like a shy person, because I can’t express myself with the language, for now. But after the semester it’s going to be ”challenge completed”!

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Deutsche Übersetzung:

Wie bin ich nach Mittweida gekommen – an einen Ort, von dem ich nicht mal wusste, dass dieser existiert?

Als ich mein Journalismusstudium an der Universität in Turku anfing, wusste ich von Anfang an, dass ich ein Semester als Austauschstudent in Deutschland verbringen möchte. Auf der Suche nach der passenden Uni, fand ich die Hochschule Mittweida in der Liste der Partneruniversitäten von Turku. Ich wusste eigentlich nichts über Mittweida, nur, dass ein qualitativ hochwertiger Medienstudiengang angeboten wird. Also entschied ich mich dort zu bewerben.

Jetzt bin ich schon seit ein paar Monaten hier in Sachsen. Was ich bereits über die deutsche Mentalität gelernt habe und was die Unterschiede zwischen dem Leben hier und meiner Heimat Turku sind, werde ich in meinem Blogpost beschreiben.

Ich studiere Medienmanagement und meine Module drehen sich hauptsächlich um Filmdreh und Storytelling. Das finde ich echt interessant. Die Fakultät ist größer und auch besser als in Turku. Unter anderem hat die Hochschule ein schönes Radio und großartige Schnitträume, um Videos zu schneiden. Natürlich auch nicht zu vergessen der große Medienkongress Medienforum, der letzte Woche stattfand. Es war absolut überwältigend. Meine Radiojournalismus-Dozentin aus Turku war auch als Referentin geladen. Es war schön sie und andere interessante Leute aus der Medienwelt bei spannenden Vorträgen zu verfolgen.

Das Essen in der Mensa ist ein bisschen anders, als das, was ich gewohnt bin. Es gibt mehr Auswahlmöglichkeiten, aber das Essen wird dir schon fertig auf einem Teller gereicht. In Finnland gibt es ein großes Buffet, wo man sich so viel Salat und Essen holen kann, wie man will. Ich muss auch gestehen, dass das Essen ein bisschen ungesünder als in Finnland ist. Es gibt zu fast jedem Gericht Pommes mit typischen deutschem Schnitzel, Leberkäse oder Bratwurst. Mahlzeit!

Einer der größten Unterschiede in Deutschland ist das Bier. Sogar die günstigste Biermarke schmeckt für finnischen Geschmack immer noch gut. Und, es ist sehr günstig für mich. Vor kurzem habe ich 8,50 Euro für einen Kasten Bier mit 20 Flaschen und Pfand bezahlt. Ob ihr es glaubt oder nicht, aber in Finnland – einem Land mit hohen Mehrwertsteuern- würde die selbe Menge von dem billigsten Bier circa 30 Euro kosten!

Die häufigste Frage, die ich hier gestellt bekomme ist: ”Ist es kalt in Finnland?”. Es ist in Mittweida eigentlich genauso kalt, wie in Finnland. In den letzten Wochen hat hier der typische finnische Herbst begonnen: kalt, regnerisch und düster. Was ich hier in Deutschland vermisse, ist auf jeden Fall die typische finnische Sauna.

Und was gibt es über Mittweida zu erzählen? Mittweida ist eine kleine Stadt mit nur 15.000 Einwohnern. In Turku beträgt die Einwohnerzahl 180.000 und gehört zu den großen Städten in Finnland. Es gibt nicht viele Ausgehmöglichkeiten in Mittweida- nur den kleinen Studentenclub. Immerhin gibt es dort öfters Karaoke-Abende. In fast jeder finnischen Bar oder auch einigen Discos gibt es Karaoke. So fühle ich mich fast wie zu Hause.

Und dann gibt es ja noch die deutsche Sprache. Mein Deutsch ist noch nicht gut genug, um alles hier zu klären. Manchmal glaube ich, dass viele Leute denken, dass ich eine schüchterne Person bin, weil ich mich nicht richtig ausdrücken kann. Aber nach dem Semester kann ich stolz sagen: ”Herausforderung geschafft!“

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